Die Fütterung von Fleisch an Haustiere ist Tierquälerei

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Dieses Thema enthält 11 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  kheigl vor 1 Jahr, 5 Monate.

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  • #2150 Antwort

    kheigl
    Keymaster

    Das sage nicht nicht (Würde es aber unterschreiben) sondern Dr. med. Ernst Walter Henrich. Zusätzlich würde ich noch dazuschreiben: Die Impfwut der Tierhalter.

    Wer Tiere liebt, sollte sie nicht quälen, nicht töten lassen und nicht essen. Wer Tiere liebt, sollte sie auch nicht an seine Haustiere verfüttern. Wer seine eigene Gesundheit und die Gesundheit seiner Haustiere liebt, sollte keine Tierprodukte als Nahrungsquelle verwenden ..

    Hier weiterlesen

  • #2655 Antwort

    Petra Habermann
    Teilnehmer

    Hier muss man Unterschiede machen, sonst ist das der größte Quatsch; hinter dieser Aussage stehen diverse Hundebesitzer.

    • #2657 Antwort

      kheigl
      Keymaster

      „Hundebesitz“ an und für sich kann es nicht geben – es sei denn der Hund oder die Katze hat den Stellenwert des Autos in der Garage oder das kreditfinanzierte Eigenheim …

      Der Autor des Artikels har Recht mit seiner Behauptung – Fleischesser in den Industrienationen sind nunmal faktisch Tierquäler – wenngleich „nur“ im übertragenen Sinn. 99,7 Prozent der Fleischesser bestellen im Restaurant oder kaufen beim „Bio“metzger (Glücklich stirbt sich’s leichter) oder bei Aldi das Endprodukt, was mal ein Tier war – ohne sich die Hände mit Blut zu besudeln. Solange die Nachfrage besteht, werden Tiere ermordet. Mord deshalb, weil es in 100% der Fälle hierzulande gänzlich ohne Not geschieht.

      Wenn Fleisch also (hierzulande) in 99,8% ein Tierqualprodukt ist, so ist das Nebenprodukt Tiernahrung ein ebensolches.

      Der Autor stellt dies fest und zieht die Konsequenzen. Nebenbei stellt er die gesundheitlichen Vorteile einer fleischfreien Hundeernährung fest.

      Im Vergleich zur allgemein gebräuchlichen Ernährung von Hunden mit „Trockenfutter“ und Dosenpampe dürfte die vegetarische/vegane Ernährung für das Tier vorteilhaft sein.

  • #2780 Antwort

    Irmtraud Brunkhorst

    Zur Diskussion,

    Die gesundheitlichen Vorteile einer fleischlosen …ich sage mal Hundeernährung, sind bereits unumstritten…bei Katzen bin ich nicht ganz so sicher.
    Schaut mal das vielfältige Angebot, das es bereits gibt z.B.
    http://www.nadines-tierbedarf.de/

    Meine Hunde fressen das Veggi-Dog sehr gerne
    und ernährungsphysiologisch ist es total ok (sagt eine Ernährungsberaterin und angehende Tierheilpraktikerin ;-))
    Gruß Irmtraud

  • #3370 Antwort

    Jasmin Grünwedel

    Vegane Ernährung ist Tierquälerei….diese Mode(Tiere vegan zu ernähren)gabe es früher nicht….aber mit einen mal.müssen selbst die Tiere vegan ernährt werden….wer es nicht macht,ist ein Tierquäler????????
    Diese Modeerscheinung Vegan ist weder für den Menschen noch für den Hund oder der Katze gesundheitsförfernd und führt zu Mangelerscheinung.
    Und dieses wird euch jeder Tierarzt(der im Studium aufgepasst hat)bestätigen.
    Hund oder Katze sind im weitesten Sinne Raubtiere(oder habt ihr schon einmal vegane Mäuse oder Vögel gesehen)?!
    Selbstverständlich bleibt jeden Menschen es überlassen wie er sich ernährt(ich selber bin seid Jahren leidenschaftliche Vegetarierin)—-aber eure vegane Modeerscheinung auf das Tier zu übertragen….
    So und nun bin ich einmal gespannt,ob dieses Posting hier reingestellt wird.
    Denn ich werde dem Einhorn Team(dessen Arbeit ich sehr wertschätze)nicht nach dem Mund reden oder um dessen Honig schmieren…den Kritik sieht dieses Team nicht gerne.

    • #3383 Antwort

      kheigl
      Keymaster

      Nein, in „Meinungs-Sippenhaft“ wird hier keiner genommen. Allerdings sollte man sich auch die Zeit nehmen, die Argumente von Herrn Henrich auch zu lesen … Das setze ich einfach mal voraus.

      ich würde mich nicht als „Leidenschaftlicher Vegetarier/Veganer“ bezeichnen – das würde ja implizieren, ich würde darunter leiden, bei Grillfesten den Tierquälern und Ignoranten die Bratwurst zu verleiden

      Nein – jetzt mal im Ernst – beim „Vegan-Sein“ geht es nicht darum, als Heiliger dazustehen. Es ist ein politisches Statement, ein konsequentes noch dazu mit vielen positiven Nebeneffekten. Was Mäuse und Vögel angeht: Hier gibt es selbstverständlich rein vegan lebende Arten und welche, die auch Insekten und Kleintiere fressen.

      Ich würde es mal so sehen: Wer es sich leisten kann, könnte durchaus (wenigstens) einen Teil vegetarisch/vegan/bio füttern. Wer es sich nicht leisten kann, der ist gezwungen, auf den Müll der konventionellen Tierfutterindustrie zurückzugreifen. Kann man denen einen Vorwurf machen? Eher nicht. Es ist tatsächlich eine Frage von Mangelerscheinung in Form eines wenig gefüllten Geldbeutels …

      Natürlich sind die derzeitigen „Trendveganer“ eine Modeerscheinung. Aber selbst wenn – die Weltbevölkerung wird nicht schwinden (Ausser durch grosse Kriege und Kometen) und die derzeitige fleisch- und milch- zentrierte Welternährung wird so nicht weiter gehen können. Die Tierquälereien werden noch viel schlimmer werden als sie jetzt schon sind. Die Menschen werden immer weiter abstumpfen. Erst verliert das die Tier die Würde, dann der Mensch. Bald werden wir uns nicht mehr gegen Gentechnik und verseuchte Lebensmittel wehren können. Die Tiere können sich sowieso nicht wehren. Die müssen das fressen was ihnen vorgesetzt wird. Egal ob „Nutz“tiere oder „Haus“tiere.

      Da frage ich Sie: Ist das die Zukunft, die Sie wollen?

      Und was die Bezeichnung „Fleischfressender Tierquäler“ angeht: Den „eingefleischten“ juckt das sowieso nicht. Die kaufen das, was billig ist und den Gaumen befriedigt. Dann gibt es noch die Sorte „Streichelnder Tierquäler“, also die, die „spezielle Tiere“ (Hunde, Katzem, Schlangen etc.) lieben und bei anderen Spezies halt „auf einem Auge blind“ sind. Und dann gibt es noch jene, die wissen, das es falsch ist was sie tun, aber nicht die Schneid haben, gesellschaftlich dagegen aufzutreten. Und sei es nur in Form einer Ernährungsumstellung.

  • #4536 Antwort

    Irmtraud Brunkhorst

    Zum Thema vegane Hundernährung.. selbst bei Menschen wird das Thema so heiß umkämpft wie nichts anderes.Dabei handelt es sich bei den Nahrungsmitteln in erster Linie um Energieträger,darauf runter reduziert ist es scheiß egal, woher die Energie kommt, sei es aus pflanzlicher oder tierischer Quelle ( so überlebt auch nur ein Wolf, denn es gibt nicht immer Beute).Erwiesen ist, dass die Tiere, die ihr Leben lang mit dem Dosenfutter, hergestellt aus gequälten Wesen, gefüttert werden, auch irgendwann krank werden..so wie wir Menschen…wen wunderts.Die Todesangst des Schlachttieres ist sehr negative Energie und reichert sich im Fleisch an. (Das ist keine Esotherik ,sondern bereit wissenschaflich erwiesen)
    Ich jedenfalls versuche meinen Hunden möglichst wenig Industriefleisch zu geben. Sie vertragen übrigens auch sehr gut pflanzliche Eiweiße aus Kichererbsen und Linsen oder Kartoffeln (haben auch einen hohen Eiweißgehalt)

  • #5450 Antwort

    Yvonne

    ZITAT von kheigl

    Ich würde es mal so sehen: Wer es sich leisten kann, könnte durchaus (wenigstens) einen Teil vegetarisch/vegan/bio füttern. Wer es sich nicht leisten kann, der ist gezwungen, auf den Müll der konventionellen Tierfutterindustrie zurückzugreifen.

    ZITAT ENDE

    Das ist doch wohl der größte Müll, der hier geschrieben steht. Jeder muss selber wissen, warum er wie lebt und seine Tiere füttert – da rede ich niemandem rein.
    Ich selbst kann weder vegan / vegetarisch leben, und wenn ich daran denke, meine Tiere gegen das natürliche Fressverhalten zu ernähren, wird mir ganz anders – aber, wie gesagt, DAS entscheidet jeder für sich.

    ABER zu sagen, wer es sich leisten kann, kann „vegetarisch/vegan/bio füttern“, ist doch lachhaft. Ich habe einen Hund, ich BARFE – im Klartext, mein Hund bekommt KEIN Trocken- / Feuchtfutter von der Lebensmittelindustrie, sondern Schlachtfleisch (KEINE Abfälle) und eben täglich frisch.
    Im Vergleich zur vegan Fütterung teurer und aufwendiger – aber wie sagte man hier so schön? WER ES SICH LEISTEN KANN

    MFG

  • #5455 Antwort

    Karo

    Hallo, ich habe diese Diskussion erst jetzt gelesen und denke ganz anders ,denn wer von euch füttert täglich 8 Hunde ?!
    Ich tue es und zwar gerne und abwechlungsreich .Ich füttere Trochenfutter ,Puffreis, Joghurt ,Quark ,Frischfleisch ,GemÜse,Reste vom Tisch und günstige Gericht aus der Dose und vieles mehr .Wisst ihr auch warum ,der Hund ist ein Nachfahre des Wolfes und die Hunde die bei leben haben vorher auf der Strasse gelebt.Keiner lässt Futter in der Schüssel egal was es gibt ausser es würde nur noch Veganes geben.Kein fleischfressendes Tier wird von alleine zum Vegetarier oder Veganer ,das sieht die Natur nicht vor .Alle diese Tiere würden sich ihr Futter reissen ,wenn wir sie nicht daran hindern würden .So ist es und nicht anders.Was für ein Sch…. hier gelabert wird ,sorry ernährt eure Tiere ordentlich damit sie satt sind und esst ihr vegan oder vegetarisch .Ihr werdet die Welt nicht ändern geschweige denn den Menschen .Gott sei Dank gibt es Meinungsfreiheit .

  • #5535 Antwort

    franziska

    dass sich hier die fleisch-esser aufregen, war ja klar. und warum? weil sie wissen, dass sie unrecht tun, wenn sie den mord an tieren unterstützen. und das tun sie zweifellos, indem sie die fleischindustrie unterstützen.
    ich selbst ernähre meine beiden hündinnen seit acht jahren vegan. sie sind kerngesund, eine der beiden ist schon 19jahre alt. das argument, dass hunde ihr futter reißen würden, ist an dieser stelle total unangebracht. wir reden hier von domestizierten hunden, die bei und mit uns leben! steinzeitvergleiche sind also vollkommen sinnbefreit! meine hündinnen leiden nicht unter der verganen ernährung, ganz im gegenteil.
    und mal ganz ehrlich: würdet ihr ein tier töten können/wollen, so wie es vor langer zeit mal notwendig? nein, ihr geht lieber in den supermarkt oder zum bioschlachter und drückt euer schlechtes gewissen schön weg. da gelten dann nämlich auf einmal andere argumente…
    wir haben es in der hand, wie mit den tieren umgegangen wird. ich finde es heuchlerisch zu sagen: „ich liebe tiere.“ – und dann esse ich sie? und kaufe lederprodukte? und füttere „meinen“ hund mit fleisch aus der tierindustrie?
    aber ja, das muss letztlich jede/r selbst entscheiden. ich denke nur, dass der großteil der menschen mal ehrlicher mit sich selbst sein sollte.
    und das beste: vegane ernährung tut nicht weh!!! weder euch, noch anderen.

  • #5774 Antwort

    Sascha

    Ja, ich liebe Tiere – AUF meinem Teller
    Ja, ich habe auch schon selbst geschlachtet – für mich, für meine Familie und auch für meine Hunde

    Nein, ich habe kein schlechtes Gewissen.

    Ich habe weder ein schlechtes Gewissen, noch belüge ich mich – für mich, meine Familie und meine Hunde ist Fleisch ein wichtiges Nahrungsmittel – egal ob einmal oder sieben Mal die Woche.

    • #6186 Antwort

      kheigl
      Keymaster

      Ein richtiger „Mann“ also – der noch ordentlich „hinlangen“ kann und vor den Augen der Kinder wehrlose Tiere tötet. Das lobe ich mir … Sehr fortschrittlich.

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