{"id":520,"date":"2006-08-07T19:29:56","date_gmt":"2006-08-07T17:29:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.einhornev.de\/cms\/2015\/06\/09\/ei-ei-ei-verboten-wenn-man-gesund-sein-will-und-tiere-mag\/"},"modified":"2015-06-21T14:39:17","modified_gmt":"2015-06-21T12:39:17","slug":"ei-ei-ei-verboten-wenn-man-gesund-sein-will-und-tiere-mag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.einhornev.de\/cms\/2006\/08\/07\/ei-ei-ei-verboten-wenn-man-gesund-sein-will-und-tiere-mag\/","title":{"rendered":"Ei \u2013 Ei \u2013 Ei \u2013 Verboten! &#8230; wenn man gesund sein will und Tiere mag!"},"content":{"rendered":"<p>Das Thema \u201cEi\u201d sorgt immer wieder f\u00fcr Schlagzeilen: Salmonellen-Skandale, zu Tausenden vergaste H\u00fchner, mit Antibiotika und anderen Medikamente versetzte Produkte, falsche Angaben auf den Verpackungen &#8230; die Verbraucher sind verunsichert und genervt. Und sie haben recht: Die Fakten sprechen eindeutig gegen den Verzehr von Eiern!<\/p>\n<p><strong>Der gesundheitliche Aspekt<\/strong><\/p>\n<p>Eier und Eierprodukte sind die Hauptverursacher von Salmonellen-Erkrankungen. Experten gehen davon aus, da\u00df die H\u00e4lfte aller Eier im Handel infiziert ist. J\u00e4hrlich erkranken ca. 200.000 Bundesb\u00fcrger an Salmonellen-Infektionen, etwa 200 Menschen sterben.<\/p>\n<p>Durch die Intensivhaltung besonders anf\u00e4llig f\u00fcr Krankheiten, erhalten die Hennen t\u00e4glich Medikamente, vor allem Antibiotika, die auch \u00fcber die Eier an den Menschen weitergegeben werden und Resistenzen hervorrufen und so die Bek\u00e4mpfung von Infektionen erschweren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Immer wieder wird bekannt, da\u00df u.a. Hennen neben erlaubten auch verbotene Breitbandantibiotika verabreicht wurden, die beim Menschen bereits in geringen Dosen z.B. die Produktion der roten Blutk\u00f6rperchen verringern.<\/p>\n<p>Da die Hennen kein f\u00fcr sie nat\u00fcrliches Gr\u00fcnfutter bekommen, wird das Eigelb \u00fcber Futterzus\u00e4tze k\u00fcnstlich gef\u00e4rbt \u2013 Farbzus\u00e4tze, die wir ebenfalls mitessen.<\/p>\n<p>Eier haben extrem hohe Cholesterinwerte. Cholesterin ist u.a. verantwortlich f\u00fcr zahlreiche Herz- und Kreislauferkrankungen, unter denen Vegetarier \/ Veganer sehr viel seltener leiden. Bis zu 97% der Koronarverschl\u00fcsse k\u00f6nnen durch den Verzicht auf tierische Nahrungsmittel verhindert werden.<\/p>\n<p>Allein die in Deutschland gehaltenen Legehennen produzieren etwa 3.750.000 Tonnen Kot und G\u00fclle! Die Menschen in den betroffenen Regionen leiden verst\u00e4rkt unter Atemwegsreizungen und Asthma.<\/p>\n<p><strong>Zu diesen, den Menschen betreffenden Nachteilen kommen die entsetzlichen Leiden der Tiere<\/strong><\/p>\n<p>In den westlichen L\u00e4ndern werden pro Kopf und Jahr etwa 220 Eier verzehrt. Das sind allein in Deutschland etwa 40 Millionen Legehennen, von denen 85% ihr kurzes, schreckliches Leben bei bei\u00dfendem Gestank, zusammengepfercht mit 3-4 Leidensgef\u00e4hrten in Legebatterien verbringen m\u00fcssen. Jedem Tier steht die Fl\u00e4che von \u00be eines DIN A4-Blattes zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Erbbedingte Verhaltensweisen wie Scharren, Sandbaden, Fl\u00fcgelschlagen und Laufen sind nicht m\u00f6glich. Keines der Tiere sieht jemals das Tageslicht, kann je seine sozialen Bed\u00fcrfnisse ausleben oder auch nur einmal im Leben seine Fl\u00fcgel ausbreiten.<\/p>\n<p>Durch Langeweile, Angst, Frust und die Enge werden die Tiere aggressiv. Verzweifelt rei\u00dfen sie einander die Federn aus, es kommt sogar zu Kannibalismus.<\/p>\n<p>Um die gegenseitige Verletzungsgefahr etwas einzud\u00e4mmen, wird den K\u00fcken die Schnabelspitze abgebrannt oder \u2013geschnitten. Da dies maschinell im Flie\u00dfbandverfahren geschieht, wird h\u00e4ufig zu viel des Schnabels entfernt. Es kommt zu oftmals t\u00f6dlichen Blutungen oder zu der Unf\u00e4higkeit, den Schnabel zu schlie\u00dfen, wodurch die Wasser- und Futteraufnahme unm\u00f6glich wird. Die Tiere verhungern oder verdursten qualvoll.<\/p>\n<p>Die bei der Produktion des \u201cNachschubs\u201d an Legehennen geborenen 40 Millionen m\u00e4nnlichen K\u00fcken werden vergast, ertr\u00e4nkt oder in riesigen Fleischw\u00f6lfen lebendig zermust.<\/p>\n<p>Normalerweise legen Hennen etwa 12 bis 20 Eier pro Jahr. Die Legehennen legen etwa 300 Eier \/ Jahr. Mit ca. 21, 22 Wochen, je nach Rasse und Lichtprogramm (der &#8222;Tag\u00a7 wird vorerst durch k\u00fcnstliches Licht kurz gehalten und erst langsam verl\u00e4ngert, um ewigen Fr\u00fchling vorzugaukeln) beginnt die Henne zu legen, zuerst ganz kleine Eier, steigert sich in ein bis zwei Monaten zur H\u00f6chstleistung von \u00fcber 90 % (100 Hennen legen 90 Eier im Tag), sp\u00e4ter legt sie weniger, aber gr\u00f6\u00dfere Eier. Nach ca. einem Jahr ist die Legeleistung auf 50 bis 60 % gefallen. Die Herde ist nicht mehr rentabel und wird abgeschafft. Zw\u00f6lf bis f\u00fcnfzehn Monate dauert also das Leben als Legehenne. Es ist schwierig, auf menschliche Ma\u00dfe zu transponieren; der Vergleich hinkt nat\u00fcrlich, man k\u00f6nnte etwa sagen, ein M\u00e4dchen bekommt mit 12, 13 Jahren das erste Kind, dann j\u00e4hrlich ein weiteres und nach 10 Jahren ist es ausgebrannt und k\u00f6rperlich auf dem Niveau einer 50-j\u00e4hrigen Frau. Die junge &#8222;alte&#8220; Legehenne ist vom harten Arbeitsleben gezeichnet, Eierstockentz\u00fcndung gilt als Berufskrankheit. In unserer Welt des Geldes ist ihr wirtschaftlicher Wert minimal, sie taugt wenn es gut geht, als Suppenhuhn, sonst bleibt ihr die Tierk\u00f6rperverwertung. Dementsprechend roh ist der Abtransport zur Schl\u00e4chterei.<\/p>\n<p>Um die Massen an Eierschalen aufbauen zu k\u00f6nnen, wird den Knochen Kalzium entzogen. Dies ist neben der Bewegungseinschr\u00e4nkung und dem fehlendem Sonnenlicht eine der Ursachen f\u00fcr teils t\u00f6dliche Technopathien wie K\u00e4figl\u00e4hme, Osteoporose, Fettlebersyndrom.<\/p>\n<p>Das st\u00e4ndige, m\u00fchsame Balancieren auf den schr\u00e4gen Drahtgittern der K\u00e4figb\u00f6den verursacht schmerzhafte Deformationen der Beine und F\u00fc\u00dfe sowie Entz\u00fcndungen und Fussballen-Geschw\u00fcre.<\/p>\n<p>20% der in deutschen Legebatterien gehaltenen Hennen sterben an Verletzungen, Krankheiten wie Fettleber, schweren Knochenverkalkungen, Wirbelbr\u00fcchen oder an Stre\u00df.<\/p>\n<p>Die Krallen k\u00f6nnen sich nicht abnutzen und verwachsen h\u00e4ufig in den Drahtb\u00f6den. Wenn man die Hennen zum Schlu\u00df aus den K\u00e4figen rei\u00dft, um sie zum Schlachten abzutransportieren, werden ihnen dabei nicht selten die Beine ausgerissen.<\/p>\n<p>Nach diesem kurzen, entsetzlichen \u201cLeben\u201d erwartet die Tiere ein nicht minder schreckliches Ende: Zusammengepfercht in enge Plastikkisten, ungeachtet der gebrochenen Beine, Fl\u00fcgel und Knochen, geht es per LKW zum Schlachthof. Ausgemergelt und am Ende ihrer Kr\u00e4fte taugen sie nur noch zum Suppenhuhn und werden mehr oder weniger bet\u00e4ubt geschlachtet.<\/p>\n<p>Die nat\u00fcrliche Lebenserwartung eines Huhnes betr\u00e4gt 10 \u2013 15 Jahre \u2013 das einer Legehenne dauert qualvolle 12 \u2013 15 Monate!<\/p>\n<p><strong>Fazit: Verzichten Sie auf den Verzehr von Eiern &#8230; im Interesse Ihrer Gesundheit, der Umwelt und der Tiere!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Thema \u201cEi\u201d sorgt immer wieder f\u00fcr Schlagzeilen: Salmonellen-Skandale, zu Tausenden vergaste H\u00fchner, mit Antibiotika und anderen Medikamente versetzte Produkte, falsche Angaben auf den Verpackungen &#8230; die Verbraucher sind verunsichert und genervt. Und sie haben recht: Die Fakten sprechen eindeutig gegen den Verzehr von Eiern! 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